Die Zahlen zeigen ein klares Bild: 68 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden werden von Männern verursacht. Dabei geht es häufig um Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen. Männer sind aber auch als Betroffene bei tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmenden mit rund 70 Prozent an trauriger erster Stelle.
Laut Experten gibt es einen Zusammenhang mit typischen Verhaltensmustern. Das Auto ist für viele mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, es steht für Kontrolle, Status und für den Wunsch, sich zu beweisen.
Das Risikoverhalten von Männern steht nun im Fokus der "Team Vision Zero" Kampagne, die es seit 2023 gibt und mit welcher auf wichtige Sicherheitsthemen aufmerksam gemacht wird.
In der aktuellen Aktion nimmt die Mutter eine Vorbildrolle ein. Frauen und insbesondere Mütter dienen dabei als Beispiel, weil sie statistisch seltener schwere Unfälle verursachen. Umsichtiges, vorausschauendes Fahren soll nicht als Schwäche, sondern als Stärke transportiert werden. Mit spitzfindigen Botschaften wie „Deine Mutter fährt besser als du“ oder „Deine Mutter kriegt jede Kurve“ soll auf die Aktion aufmerksam gemacht werden.
Baden-Württemberg verfolgt mit dem Team Vision Zero das klare Ziel "Null Schwerverletzte, null Tote im Straßenverkehr". Jeder Unfall, der sich vermeiden läßt, zählt.