Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) haben eine gemeinsame Langzeituntersuchung zur Motorradsicherheit in Deutschland gestartet. Mit der Studie „LUMOS“ wollen die beiden Organisationen neue Erkenntnisse über das Sicherheitsbewusstsein von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern gewinnen.
Untersucht werden unter anderem das Verhalten im Straßenverkehr, Einstellungen zur Verkehrssicherheit sowie die Nutzung moderner Fahrerassistenzsysteme.
Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den zunehmenden Möglichkeiten moderner Fahrerassistenzsysteme. Technologien wie Kurven-ABS, Traktionskontrollen oder weitere elektronische Sicherheitssysteme haben in den vergangenen Jahren auch bei Motorrädern an Bedeutung gewonnen.
Die Studie soll zeigen, wie diese Systeme von den Fahrern wahrgenommen werden und welchen Beitrag sie aus Sicht der Nutzer zur Verkehrssicherheit leisten.
Die Umfrage ist Teil einer langfristig angelegten Untersuchung. DVR und ifz wollen auf Basis der erhobenen Daten Entwicklungen im Bereich Motorradsicherheit dokumentieren und künftige Maßnahmen besser bewerten können.
Die ersten Ergebnisse der Auswertung sollen im Frühjahr 2027 veröffentlicht werden.
Nach Angaben der Initiatoren soll die Studie dazu beitragen, Handlungsempfehlungen für eine höhere Sicherheit im motorisierten Zweiradverkehr zu entwickeln. Mit jeder Teilnahme wachse die Aussagekraft der Untersuchung und damit die Grundlage für künftige Sicherheitsmaßnahmen.
Zusätzlich verlosen die Organisatoren unter den Teilnehmern verschiedene Preise, darunter Motorradausrüstung und Sicherheitsprodukte.