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Tempolimit ist wirksame Maßnahme gegen Ölkrise statt Symbolpolitik

27.03.2026 14:25 Uhr | Lesezeit: 3 min
Tempolimit Autobahn
Ein Tempolimit von 130 km/h würde nicht nur die Umwelt sondern auch die Geldbeutel schonen
© Foto: Stockhausen/Adobe Stock

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert aktuelle Vorschläge wie die Begrenzung der Erhöhung von Spritpreisen auf einmal am Tag oder die Einführung autofreier Sonntage als reine Symbolpolitik.

Berlin (ots) -  Angesichts der aktuellen Ölkrise und des unzureichenden Klimaschutzprogramms fordert die DUH kurzfristig ein Tempolimit als wirksame Maßnahme.

Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: "Statt reiner Symbolpolitik braucht es ein Tempolimit. Nur ein Tempolimit kann kurzfristig und nahezu kostenfrei unsere Abhängigkeit von Öl reduzieren und Millionen Tonnen CO2 einsparen. Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts kann bis zu 4,7 Milliarden Liter Kraftstoff pro Jahr und 11,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Ein geringerer Verbrauch entlastet zudem die Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger. Die Konsequenz der gegenwärtigen Ölkrise muss ein Tempolimit sein, kein autofreier Sonntag oder absurde Vorschläge wie die Erhöhung der Pendlerpauschale. Die Bundesregierung muss jetzt kurzfristig ein Tempolimit einführen."

Die Berechnung des Sprit-Einsparpotentials beruht auf der Studie "Modellierung der Umweltwirkung von Tempolimit-Maßnahmen auf Autobahnen und außerorts" des Umweltbundesamtes (2024). Das dort berechnete CO2-Einsparpotential wurde, anteilig auf die Kraftstoffe Benzin (55 Prozent) und Diesel (45 Prozent), in Kraftstoff-Verbrauch umgerechnet. Zuletzt wurde die Kraftstoffmenge von Volumen (4,7 Mrd. Liter) in Gewicht (3,7 Mio. Tonnen) umgerechnet, um den Anteil am Gesamt-Kraftstoffverbrauch anzugeben (7 Prozent). Diese Umrechnung ist nötig, da der Gesamt-Kraftstoffverbrauch stets in Tonnen angegeben wird.

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