In der abschließenden Presseaussendung zur Verkehrsministerkonferenz, die am 25. und 26. März in Lindau stattfand, war der folgende Absatz zur stark diskutierten Novelle der Fahrschulausbildung zu finden:
"Die VMK begrüßt das Ziel des Bundes, die Kosten beim Führerschein einzudämmen. Ziel soll sein, bei umfassender Wahrung der Verkehrssicherheit die Führerscheinkosten so zu reduzieren, dass die mit dem Führerschein einhergehende soziale Teilhabe dauerhaft möglich wird. Die VMK begrüßt die Öffnung der Vorbereitungsmöglichkeiten für die theoretische Prüfung für digitale Modelle und den Wegfall der Verpflichtung zu herkömmlichen Unterrichtsstunden. Die VMK begrüßt auch die Reduzierung der verpflichtenden Anzahl der Sonderfahrten: Die konkrete Ausgestaltung soll dabei in das Ermessen der Fahrschule gestellt werden - ein vollständiger Verzicht oder ausschließlich am Simulator durchzuführende Stunden sind auszuschließen. Die VMK bittet den Bund den Ansatz der Laienausbildung zu prüfen und ein ins deutsche Fahrerlaubnisrecht passendes Modell zu entwickeln."
Minister Schnieder hat sich ebenso geäußert: "Das waren gute und konstruktive Beratungen. Ich bin froh über die Rückendeckung der Länder für meine Vorschläge, um nun die nächsten Schritte zu einem kostengünstigeren Führerschein gehen zu können. Wenn alles klappt, könnte die Reform Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten."
Grob gesagt, blieb es bei den Ankündigungen aus früheren Terminen. Man darf nun auf den Referentenentwurf gespannt sein.