Viele E-Autofahrer kennen die Auswirkungen niedriger Temperaturen auf die Reichweite ihres Fahrzeugs. Doch auch sommerliche Hitzewellen werfen Fragen auf. Nach Einschätzung von Batterieexperten stellen selbst Außentemperaturen von 40 Grad Celsius für moderne Elektroautos grundsätzlich kein Problem dar.
Grund dafür sind intelligente Thermomanagementsysteme, die die Batterie kontinuierlich überwachen und aktiv kühlen oder erwärmen. Dadurch bleibt der Akku in einem optimalen Temperaturbereich und kann seine Leistungsfähigkeit weitgehend erhalten.
Batterie wird aktiv gekühlt
Moderne Elektrofahrzeuge verfügen über ein ausgefeiltes Temperaturmanagement. Sensoren erfassen laufend die Temperatur der Batterie und sorgen dafür, dass diese auch bei großer Hitze nicht übermäßig erwärmt wird.
Die Kühlung schützt nicht nur vor Leistungsverlusten, sondern trägt auch dazu bei, die Alterung der Batterie zu reduzieren. Zudem bleibt die Betriebssicherheit des Energiespeichers gewährleistet.
Klimaanlage kostet etwas Reichweite
Einfluss auf die Reichweite hat allerdings der zusätzliche Energiebedarf für die Kühlung des Innenraums. Klimaanlagen benötigen Strom, der nicht mehr für den Antrieb zur Verfügung steht.
Experten zufolge fällt der Effekt jedoch vergleichsweise moderat aus. Selbst bei hohen Außentemperaturen bleibt der zusätzliche Energieverbrauch überschaubar und führt nur zu einer begrenzten Verringerung der Reichweite.